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Die Branchenkommunikation ist online

So einfach l�sst es sich auf den Punkt bringen. Auch die Marketingentscheider der Zulieferbetriebe haben den Megatrend der Business-to-Business-Kommunikation erkannt und investieren in bessere Internetpr�sentationen, E-Mail-Newsletter und andere Direct-Mailing-Varianten. Dies geht aus einer Umfrage dieser Fachzeitung unter den Media-Verantwortlichen der Zulieferfirmen hervor. Wichtigste Werbeform ist derzeit der Eintrag auf Branchen-Marktpl�tzen wie gastro.de (klar auf Platz 1), hotelido.biz, gastronomie.de, torrero.de und lieferanten-index.de. Noch etwas ist �beraus interessant: Die klassische Printanzeige wird zwar von 81 Prozent der befragten Unternehmen eingesetzt, aber mindestens ebenso viele Unternehmen setzen auch auf Onlinebanner/Webpr�sentationen und E-Mail-Newsletter. Der Trend wird sich noch verst�rken. Diese digitale Fachzeitschrift und das Onlineportal geh�ren schon heute, rund zwei Jahre nach der Gr�ndung, zu den Top-5-Webplattformen der Branche, auch nach Meinung der befragten Marketingexperten.

Herzlichst, Ihr Carsten Hennig (Chefredakteur)

PS: Die Ergebnisse der Mediabefragung werden in der Marketingbrosch�re
�e-hotelier 2006�, die wir Ihnen auf Anfrage (mailto: c.hennig@hottelling.de) zusenden, ver�ffentlicht.


Erschienen in Februar 2006


Ausl�ndische Investoren kaufen gern Hotels
in Deutschland


Aber nur Bestandsh�user im gehobenen Vier-Sterne- und F�nf-Sterne-Standard. Die institutionellen Investoren wissen, dass sie bald nicht mehr so billig zuschlagen k�nnen. Jetzt die schlechte Nachricht: Die deutsche Hotellerie ist offenbar nicht mehr kreditw�rdig. Mittelst�ndische Unternehmen bekommen schon seit einiger Zeit keine Bankfinanzierung mehr, selbst bei 40 Prozent Eigenkapital und das nicht erst seit Basel II. In der Tat sind auch hotelaffine Finanztempel wie die Aareal Bank oder AHBR f�r kleine und mittelst�ndische Hoteliers verschlossen. Die W�chter der Tresore haben mit starken Wertabschl�gen ihres Immobilienbesitzes zu k�mpfen. Da gilt die Hotellerie nicht gerade als goldener Wirtschaftszweig, zumal Branchenprimus Accor auch mit ganz mageren Zuw�chsen und hohen Verlusten bei Dorint zu k�mpfen hat. Die Stimmung wird einfach nicht besser. Ein Lichtblick dagegen ist die Wertbest�ndigkeit gro�er Hotelimmobilien in den geschlossenen Fonds, etwa der Deutschen Bank Real Estate. Denn: Es waren die B�rogeb�ude, die stark abgewertet werden mussten. Die Hotels dagegen sind (noch) ein Pfeiler in den Brandung. M�ge es so bleiben.

Herzlichst, Ihr Carsten Hennig (Chefredakteur)

Erschienen in Ausgabe Dezember 2005 / Januar 2006


Es wird gelogen, bis sich die Balken biegen

Wir sind auf Erfolgskurs. Vor zwei Jahren wagten wir das Abenteuer, eine neue Fachzeitschrift zu gr�nden. Und heute stehen wir � endlich! � gut aufgestellt da: unter den Gesellschaftern ist ein potenter Verlagspartner, (den ich seit langer Zeit berate), unsere Onlinenutzungszahlen lassen sich gut mit denen etablierter Medien vergleichen, unsere Leserschaft/Abonnenten w�chst kontinuierlich. Und das wichtigste: �hottelling� ist ein guter Werbetr�ger geworden, das haben namhafte Kunden erkannt. Dies alles habe ich Ihnen als Leser, kritische Begleiter, und wohlwollende Berater zu verdanken. Deshalb geb�hrt Ihnen mein tiefer Dank! Nehmen Sie mir das Versprechen ab, die k�nftigen Vorhaben z�gig(er) und professionell umzusetzen: Relaunch der Onlineportale (hottelling.com, jobtelling.com), Start von Branchendatenbanken (u.a. f�r Hotelberater), Erweiterung der Zeitschriftenfamilie (�jobtelling�, �Book It Again�), Etablierung von Branchenservices (E-Procurement, Onlinekataloge) � und eigene Veranstaltungen wie die �Hospitality Branchentreffs, die wir ohne Frau Vaya Wieser-Weber nicht mit durchf�hren k�nnten.
Sie sehen, wir haben viel vor � mit Ihnen. Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst, Ihr Carsten Hennig (Chefredakteur)

Erschienen in Ausgabe November 2005


Ein Hotel mag keine Kinder mehr

Was Roland Ballner (38) aus seinem 76-Betten-Haus Hotel Cortisen am Wolfgangsee in �sterreich macht, ist seine Sache. Er schlie�t Kinder kategorisch aus und kann sich das offenbar leisten. Sein Vier-Sterne-Hotel ist eben auf andere G�stegruppen spezialisiert. Doch er bringt dies in die breite �ffentlichkeit und wundert sich �ber den Sturm der Entr�stung und Kritik. Der Hotelier hat schlichtweg die falsche Botschaft an die falschen Adressaten gesandt. F�r den familienorientierten Tourismus in Austria ist dies ein fatales Signal. Da hilft auch Zur�ckrudern nicht. Das Hotel Cortisen steht � noch � alleine da mit seinem Single-Chauvinismus. Und was ist, wenn das Schule macht in den Alpen? Bei der wichtigsten Zielgruppe der �sterreichischen Hotels, den Deutschen und ihren Familien, gewinnt man so sicherlich keinen Blumentopf. Wer professionell arbeitet wei� um den Wert von Kinder- und Jugendmarketing. Es ist kein Geheimnis, dass man sich noch interessanter macht, wenn man in der Nebensaison Single- und Paar-Wochen (ergo: kinderfrei) einf�hrt, aber in der Hauptsaison familiengerechte Arrangements bietet.
Interessanter ist ein anderes Thema: Very Important Pets. Die VIP-Haustiere nehmen in f�hrenden Resorts eine besondere Stellung ein, ist doch deren Wohlergehen fast noch wichtiger als das der menschlichen Herren. Dar�ber nachzudenken d�rfte sich lohnen.

Herzlichst, Ihr Carsten Hennig (Chefredakteur)

Erschienen in Ausgabe Oktober 2005


Wie auch immer�

� die neue Regierung nach der Bundestagswahl vom 18. September zusammengesetzt sein wird, ich will, dass endlich wieder regiert wird. Mit Perspektive, engagiert und f�r jedermann nachvollziehbar. Ich habe genug von kleingeistigem Parteiengez�nk und Klein-Klein-Aktionismus. Politiker, die mit auf die Interessen ihrer jeweiligen Klientel fixiertem Tunnelblick durch Berlin gelaufen sind, haben schon genug Schaden angerichtet. Sie m�ssen endlich die Scheuklappen ablegen und ihren Blick auf die Probleme lenken, die unser Land wirklich l�hmen.
Politik muss vorausschauen, muss Ziele bestimmen und Wege aufzeigen, auf denen diese Ziele erreicht werden k�nnen. Gehen m�ssen wir auf diesen Wegen dann alle selber. Dazu brauchen wir Selbstbewusstsein und Vertrauen. Vertrauen in die Sinnhaftigkeit der Ziele und in unsere F�higkeit, sie erreichen zu k�nnen, auch wenn der Weg uns manche Anstrengung abverlangen wird. Verzagtheit und Flickschusterei haben uns in den letzten 23 Jahren jedenfalls nicht weitergebracht.
Niemand erwartet, dass nach dem 18. September Geschenke verteilt werden, schlie�lich glaubt auch niemand wirklich an den Weihnachtsmann. Niemand erwartet eine �Blut, Schwei� und Tr�nen Rede� wie Winston Churchill sie einst hielt und Helmut Kohl sie angesichts der fallenden Mauer h�tte halten m�ssen. Aber das kommende Regierungsprogramm wird sich genau daran orientieren m�ssen, wenn es glaubw�rdig sein soll und alle B�rger motivieren will. Ich w�nsche der kommenden Regierung dazu die Weitsicht und den n�tigen Mut. Sie wird beides dringend brauchen.

Ihr Thomas Paul Haj (Redakteur)

Erschienen in Ausgabe September 2005

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