Wie man in den wichtigsten Internet-Netzwerken nützlichen Hotellerie-Kontakte schmiedet
Die Frage war simpel: Wo findet man geeignete Kandidaten für eine Managementposition in einem führenden Geschäftsreisehotel? Natürlich, bei xing.com. Das Onlinennetzwerk der Hamburger Open Business Club AG ist mit Abstand am erfolgreichsten, zählt rund 1,7 Millionen Mitglieder (die meisten davon aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) und macht Gewinn.
Im Fachforum „Hotellerie“, das von der Redaktion dieser digitalen Fachzeitschrift co-moderiert wird, diskutieren über 4.100 Mitglieder Fragen aus Hospitality und Touristik. Starke Nachfrage besteht nach Stellenausschreibungen. Ein Jobprofil erreicht innerhalb von wenigen Stunden dreistellige Klickraten - und dies kostenlos. Bei anderen Stellenportalen muß man dafür eine dreistellige Eurosumme hinblättern. Onlinenetzwerke sind das Zeichen der Zeit. Wer etwas zu sagen hat, wer nach neuen Geschäftspartner sucht und Branchenkontakte auffrischen will, loggt sich ein. Immer öfter bei xing.com, aber auch bei Branchenportalen wir wiwih.com (Who is Who in Hospitality), HoBuCo.com (Hotel Business Community) oder about-drinks.de. 48 Prozent der Nutzer von xing.com schauen täglich nach, ob es neue Nachrichten gibt – dies geht aus einer Onlineumfrage dieser Fachzeitschrift hervor.
Die meisten Funktionen wie Nachrichten senden und Forenbeiträge schreiben sind bei den genannten Onlinenetzwerken kostenfrei – nur wenige sind bereit, monatlich fünf oder sechs Euro zu zahlen. Bei xing.com gibt es gerade einmal 221.000 Premiumkunden. Dennoch zählt die Mitgliedschaft bei den führenden Onlinenetzwerken zum guten Ton – auch in den Chefetagen.
Da fragt ein Hoteldirektor, wie man eine Jobausschreibung bei xing.com einstellen kann – um es später der Personalbearbeiterin erklären zu können. Oder: Da knüpft ein PR-Manager Kontakte zu Redaktionen, um seine Themen – eleganter als per eMail-Versand – an den Mann zu bringen. Erlaubt ist fast alles. Und prompt senden zuviele Nutzer unerwünschte Newsletter zu, massenweise. Wer ein paar Tage nicht eingeloggt war, sammelt rasch ein Dutzend eMails.
Eine der Top-Netzwerkerinnen ist Vaya Wieser-Weber. Die Trainerin und Deutschlandchefin von Performance Solutions lädt via xing.com zu den „Hospitality Branchentreffs“ ein. Zu den Loungeabenden, die wechselnd in Frankfurt/Main, Berlin und München stattfinden, kommen weit über 100 Gäste.
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Marktvolumen in Europa wächst um 38 Prozent auf rund 40 Milliarden Euro – Studie von PhoCusWright
Hauptmotor für Online-Reisebuchungen sind Konsumenten-Websites. Deren starkes Wachstum ließ den Online-Travel-Markt um 38 Prozent auf rund 40 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ansteigen. Dies geht aus der Neuauflage der Studie „Germany Online Travel Review“ von PhoCusWright hervor. Der deutsche Marktanteil beträgt rund 23 Prozent und hat sich seit 2002 verdoppelt. 28 Prozent aller Online-Reisebuchungen in Deutschland sind Hotelreservierungen; nach 33 Prozent im Vorjahr, was auf ein Erstarken der Internetverkäufe von Billigfluglinien zurückzuführen ist.<
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Bio-Limonade soll doch Gluten enthalten – Abfüller bestreitet dies
Die Folgen wären schwerwiegend: Nimmt ein Zöliakie-Kranker unbewusst Gluten zu sich, Durchfall, Erbrechen und starke Müdigkeit folgen. Zudem würde die Darmflora geschädigt. Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß.
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Hohe Investitionen in Fünf-Sterne-Häuser – Konjunkturaufschwung steigert Umsätze
Sonnige Zeiten für die Schweizer Top-Hotellerie. Die 36 Mitgliedshäuser des Swiss Deluxe Hotels steigerten ihrem Umsatz in den ersten Monaten dieses Jahres um 20 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen legten laut Eric Favre, GM des Le Mirador Kempinski Genf und Präsident der Swiss Deluxe Hotels, um 15 Prozent zu. Grund für den Erfolg sind laut Favre die gut gehende Wirtschaft und die hohen Boni. Und vor allem die Investitionen der Hoteliers. Die Schweizer Top-Häuser haben massiv aufgerüstet. In den letzten zwei Jahren wurde mehr als eine Milliarde Franken investiert.
Die Summe steigt jetzt weiter an. In den kommenden Jahren werden die Schweizer Luxus-Hotels nochmals zwei Milliarden verbauen, schätzen Branchenexperten. Die grössten Baustellen befinden sich in Zürich (Dolder-Umbau für 500 Millionen Franken – Eröffnung im Frühjahr 2008; Investor ist Urs Schwarzenbach), in St.Moritz (Carlton für 75 Millionen sF; Karl-Heinz Kipp) und Genf (Richmond für 70 Millionen). Es gibt noch weitere private Hotelmäzene, wie zum Beispiel Thomas Schmidheiny (Zementbaron), der rund 180 Millionen Schweizer Franken in die Grand Hotels Bad Ragaz steckt. Oder die Familie Landolt, die sogar 200 Millionen Franken in das Beau Rivage Palace Lausanne und das Riffelalp Resort investiert. Der Unternehmer Andy Rihs (Phonak) pumpte nun 39 Millionen Franken in sein Hotel, Gourmetrestaurant und Luxuswohnungen der „Marina Lachen“.
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Hilton Garden Inns geplant - Wyndham aktiv - Orbis/Accor baut aus
Polen erwartet einen regelrechten Boom beim Bau von Hotels. Allein 2007 sollen 100 Häuser neu eröffnet werden. Zu den Investoren gehören auch namhafte internationale Ketten wie die US-Gruppe Wyndham. Die Hilton Gruppe will ein zweites Fünf-Sterne-Hotel in Lodz und elf Mittelklasse-Häuser Hilton Garden Inn bauen. Die Vorbereitung auf die Fußball-EM 2012 erfordert die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten, was auch deutschen Anbietern Zulieferchancen eröffnet.
Immer mehr ausländische Touristen entdecken Polen als Reiseland, und auch die Polen selbst geben mehr Geld für Urlaube aus. Allein zu der Fußball-Europameisterschaft Euro 2012 werden 0,5 Millionen Fans aus dem Ausland sowie zahlreiche Fans aus dem Inland erwartet. Noch fehlen jedoch Hotelkapazitäten, um die Gäste aufzunehmen. Dieser Nachholbedarf wird zurzeit im rasanten Tempo gedeckt. So kündigten namhafte internationale Ketten wie Hilton und Wyndham Hotels and Resorts neue Projekte an. Das gilt auch für die inländische Kette Orbis, an der der französische Accor-Konzern beteiligt ist.
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